Vita

Anna Scholl | Organistin, Cembalistin, Musikalische Leitung museum musicum 

 

 

Anna Scholl, deren  besonderes Interesse als Organistin der Arbeit an und mit historischen Instrumenten, insbesondere der Musik Bachs und der norddeutschen Orgelschule,gilt, ist seit Januar 2017 Organistin an zwei der bedeutendsten historischen Orgeln dieses Stils, der Klapmeyer-Orgel in Altenbruch und der Wilde-/Schnitger-Orgel in Lüdingworth und dort als künstlerische Leiterin für die Musik an den beiden Instrumenten verantwortlich.

 

Die junge Organistin und Cembalistin (geboren 1990 in Göppingen, Baden-Württemberg) studierte evangelische Kirchenmusik und Bachelor Orgel, zunächst an der Universität der Künste Berlin bei Paolo Crivellaro (Orgel) und  Wolfgang Seifen (Improvisation), später an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei  Jon Laukvik (Orgel), wo sie ihr Studium 2014 abschloss.

 

Dort begann sie außerdem ihr Cembalostudium bei  Jörg Halubek (Cembalo und Generalbass/Ensembleleitung), das sie 2015 mit Bestnote abschloss.

 

Seit 2014 setzt sie ihr Studium bei Wolfgang Zerer fort, in dessen Orgelklasse an der Schola Cantorum Basiliensis sie im Juni 2016 den ersten Masterstudiengang in Spezialisierter Musikalischer Performance Orgel mit Bestnote und Auszeichnung abschloss. Auch mit dem Bereich Generalbass/Ensembleleitung setzte sie sichan der Schola Cantorum Basiliensis weitergehend auseinander und bekam wertvolle Impulse im Unterricht bei Jörg-Andreas Bötticher, Andrea Marcon und Andrea Scherer.

Im Mai 2018 folgte dort der zweite Master-Abschluss bei Wolfgang Zerer, ebenfalls mit Bestnote und Auszeichnung.

 

Sie war Stipendiatin der Musikakademie Basel.

 

Konzerte führten sie an Instrumente in Deutschland,Frankreich, der Schweiz, Österreich und Italien.

 

Als Leiterin des Ensembles museum musicum ist sie sogleich Dirigentin und Mitwirkende und setzt sich dabei für eine kommunikativ-produktive Auseinandersetzung mit der aufgeführten Musik und dazu passenden zeitgenössischen Quellen ein.

 

Inspiration, auch in Form von Meisterkursen, erhielt sie u.a. bei Michel Bouvard, Tobias Lindner, Johannes Strobl, Gottfried Bach und bei Jean-Claude Zehnder.

 

Sie war 2015 Finalistin beim Internationalen Buxtehude-Wettbewerb Lübeck und 2016 Preisträgerin des "Hans-Balmer-Preises".

 

Von 2012 bis 2014 unterrichtete sie  außerdem als Tutorin Nebenfach Cembalo und Generalbass an der Hochschule für Musik und Darstellenede Kunst Stuttgart.

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© webmaster museum musicum berlin