Musiker

Die Besetzung des Ensembles variiert stark je nach Programm. 

Mitwirkende waren u.a.

Catherina Witting | Sopran

 

Die Sopranistin Catherina Witting studierte nach dem Abitur zunächst Schulmusik (Hauptfach Violine) und Bachelor Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, sowie Italienisch an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Ihre prägenden Gesangslehrerinnen waren Silvia Schrenk, Monika Moldenhauer und Melanie Walz. Seit Oktober 2015 studiert sie Master Gesang in Hamburg an der Hochschule für Musik und Theater bei Frau Prof. Yvi Jänicke.
Catherina Witting verfügt bereits über reichhaltige Erfahrungen im oratorischen Bereich und übernahm, nach ihrem Debüt 2012 mit Haydns " Die Schöpfung", die Sopranpartien in den meisten Hauptwerken des oratorischen Repertoires. Konzertreisen als Solistin führten sie hierbei auch mehrfach ins benachbarte europäische Ausland. Im Jahre 2017 wurde sie Preisträgerin des Mozart-Wettbewerbs und des Elise-Meyer-Wettbewerbs.

Seit Januar 2017 hat sie eine feste Stelle im Chor des Norddeutschen Rundfunks. Zu einem Höhepunkt dieser Mitarbeit gehörte das Eröffnungskonzert der Elbphilharmonie unter der Leitung von Thomas Hengelbrock. Desweiteren ist sie auch Mitglied in diversen Chören Süddeutschlands, wie dem Orpheus-Vokalensemble der Landesmusik-akademie Baden-Württemberg und dem collegium musicum Besigheim.
Von April 2014 bis Juli 2015 hatte sie einen Lehrauftrag für Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen inne und unterrichtete darüber hinaus auch in den Fachbereichen Gehörbildung und Chorleitung.

Erste Bühnenerfahrungen konnte sie sowohl am Theater Ulm sammeln, wo sie im Herbst 2013 in den „Dialogues des Carmélites“ (F. Poulenc) eine Karmeliterin verkörperte, als auch im Theater am Ring in Villingen, wo sie in die Hauptrolle der Eliza Doolittle in dem Musical "My Fair Lady" schlüpfte. 
Auch im Bereich der Neuen Musik ist die Halb-Italienerin eine gefragte Interpretin. Sowohl solistisch, als auch im Ensemble wirkte sie bereits an zahlreichen Uraufführungen im Rahmen des Donaueschinger Festivals für Neue Musik – „Donaueschingen Off“ – und verschiedener anderer Projekte mit, wo es zu Aufführungen von Komponisten wie Dieter Schnebel, Helmut Lachenmann, Steve Reich, Dieter Mack, Sidika Özdil und Elnaz Seydi kam.
Die Mitwirkung an verschiedenen CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen runden ihre musikalische Tätigkeit ab.

 

Maren J. Fischer | Sopran

 

Maren Julia Fischer, Sopran, wurde in Stuttgart geboren. Bereits mit vier Jahren 

erhielt sie ihren ersten Musikunterricht und begann im Chor an der Konstanzer Kirche Ditzingen zu singen. Später erhielt sie Violin -und Klavierunterricht, mit 14 Jahren begann sie ihre Gesangsausbildung. Nach dem Abitur mit Schwerpunkt Musik wurde sie an der Stuttgarter Musikhochschule in die Vorschule von Prof. Ulrike Sonntag aufgenommen. 2006 begann sie in Stuttgart ihr Studium Gesang KA bei Prof. Thomas Pfeiffer. Ab 2009 studierte sie dort bei Prof. Bernhard Jaeger-Böhm. Im Sommer 2011 schloss sie ihr Studium „Künstlerische Ausbildung“ sehr erfolgreich ab. Meisterkurse bei Melanie Diener, Prof. Dunja Vejzovic und Prof. Renée Morloc ergänzen ihre Ausbildung. Ihr Interesse gilt neben dem gängigen Repertoire im Oratorienfach besonders den Werken der vorbarocken Komponisten sowie des romantischen Liedguts. Sie ist Mitglied des Vokalsolistenensembles Mosaico Vocale mit Schwerpunkt auf  Renaissance- und Frühbarockliteratur in historisch informierter Aufführungspraxis. Konzertreisen führten sie mit diesem Ensemble durch Deutschland und ins europäische Ausland (Megaron, Athen). Im Oktober 2010 gab sie einen Liederabend mit Werken von Schumann und Brahms. Im November 2010 wurde sie eingeladen, als Solistin bei einem mehrteiligen Bach-Kantatenzyklus im Dekanat Ditzingen mitzuwirken. Seit 2011 arbeitet sie mit der Gitarristin Ines Thomé zusammen. Mit ihrem „Nocturnal  Duo“ konzertierten sie bereits sehr erfolgreich im süddeutschen Raum mit Werken von Dowland, Purcell und Britten. 

Maren Fischer war im Januar 2012 in der Konzertreihe „Kirchheimer Konzertwinter“ mit Bachs Weihnachtsoratorium unter der Leitung von Masaaki Suzuki zu hören. Im April 2012 sang sie die Sopran-Solokantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ BWV 51.  

 

Claire Garde |Traversflöte

 

Die französische Flötistin Claire Garde lebt seit bald zehn Jahren in

Freiburg. Ihre Leidenschaft gilt gleichermaßen dem Konzertieren wie dem Unterrichten.

Claire Gardes musikalische Ausbildung ist ungewöhnlich vielfältig: moderne Flöte, Traversflöte, Piccolo, Cembalo, Kammermusik und Musikwissenschaft, aber auch das Studium der Schulmusik und Musikpädagogik.

Studienorte sind Universitäten und Hochschulen in Lyon, Freiburg, Zürich und Paris.

Als erfüllte reisende und dreisprachige Musikerin nimmt Claire Garde seit Jahren an Sommerkursen im kanadischen Centre D’Arts Orford bei Robert Langevin (Soloflötist des New York Philharmonic und Lehrer an der Juilliard School of Music) teil.

Seit 2012 studiert sie Piccoloflöte in Paris bei Pierre Dumail, dem Solo­Piccolo­Flötisten der Pariser Oper.

Claire Garde hat das Quatuor Esquisse und das Ensemble Da Camera Freiburg gegründet, mit dem sie zahlreiche Konzerte gibt. Seit 2010 spielt mit dem Johann Strauss Ensemble in Bad Krozingen unter der Leitung von Tibor Szüts. Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeit gehört ein Konzert in Genf mit den Swiss Chambers Soloists mit Ilya Gringolts (Geige), Daniel Haefliger (Violoncello) und Stephanie Gurga (Cembalo).

 


Luisa Höfs | Barockvioline

 

Luisa Höfs konnte als Juniorstudentin von Prof. Christoph Schickedanz schon erste Hochschulluft schnuppern, bevor sie 2010 ihr Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Anke Dill aufnahm. Ihren Bachelor schloss sie mit Bestnote ab und studiert nun im Master.

Sie war zwei Jahre lang Akademistin beim renommierten Balthasar-Neumann-Ensemble und wurde im Zuge dessen betreut und unterrichtet von ihrem Mentor Thomas Hengelbrock. Barockviolinenunterricht bei Christine Busch und Kurse bei Bernhard

Forck, Daniel Sepec und Jörg Halubek befeuerten ihre Leidenschaft für die historisch informierte Aufführungspraxis Alter Musik. Luisa ist gern gesehener Gast in Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der NDR-Radiophilharmonie Hannover oder der Internationalen Bach Akademie Stuttgart.

 

Seit Mai 2017 spielt sie in den ersten Geigen der Duisburger Philharmoniker an der

Deutschen Oper am Rhein.

 

Die Kammermusik liegt Luisa ganz besonders am Herzen und so gründete sie bereits im ersten Studienjahr mit drei Kommilitoninnen das Pierrot Quartett. Seither ist das Streichquartett regelmäßig in Konzerten zu erleben und konnte sich Preise und Stipendien erspielen. Das Quartett studiert in der Kammermusikklasse von Prof. Oliver Wille an der HMTM Hannover.

Luisa Höfs spielt eine Geige von G.B. Rogeri von 1697

 

Shio Ohshita | Barockvioline

 

Shio Ohshita wurde in Hiroshima (Japan) geboren. Im Alter von vier Jahren bekam sie ihren ersten Violinunterricht. Von 2003 bis 2006 besuchte sie die Musikhochschule in Hiroshima. Nach einem Studium der Violine und Musikpädagogik an der Hiroshima Universität kam sie 2010 nach Deutschland und studierte moderne Geige an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Während des Studiums in Karlsruhe interessierte sie sich immer mehr für die Barockvioline.

So folgte 2013-15 ein Studium in Barockvioline an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Gottfried von der Goltz. Danach studierte sie zusätzlich im Postgraduiertenlehrgang am Mozarteum Salzburg bei Prof. Midori Seiler.

Von 2015 bis 2017 studierte sie an der Schola Cantorum Basiliensis bei Prof. Leila Schayegh und schloss das Studium mit Auszeichnung ab.

Als Barockgeigerin nahm sie zudem an verschiedenen Meisterkursen teil, u.a. bei Anton Stek, Brian Dean, Jos van Immersel, Hiro Kurosaki und dem Freiburger Barockorchester.

Seit 2013 spielt sie regelmäßig im Karlsruher Barockorchester und seit 2016 als Konzertmeisterin im Barockorchester Compagnia di Punto. Sie ist seit 2014 Stipendiatin bei Yehudi Menuhin Live Music Now und seit 2015 bei Nakamura music foundation (Hiroshima, Japan). 2017 gewann sie den 1. Preis beim Biagio-Marini-Wettbewerb (Neuburg a. d. Donau, Deutschland).

 

Jana Semann | Barockcello

 

Geboren 1989 in Libanon, begann Jana Semann Cello an der Nationalen Höheren Libanesischen Musikhochschule zu studieren.

Sie hat mehrmals als Solistin mit dem Libanesischen philharmonischen Orchester konzertiert.

Sie hat mehrere Meisterkurse bei internationalen Musikern erhalten und an verschiedenen Kammermusik-Akademien teilgenommen. Seit 2005 ist sie Mitglied des West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim. Sie konzertierte bei zahlreichen internationalen Festspielen als Orchester – und Kammermusikmitglied.

In September/Oktober 2009 wurde sie eingeladen, in der Akademie Teatro alla Scala in Milan mitzuspielen.

Ende 2009 gründete sie das Projekt ‘’Musik überall’’, das sich zum Ziel setzt, Musik in verschiedene Ländern, besonderes in Libanon und in Deutschland im humanitären Rahmen aufzuführen.

Seit April 2010 studiert Jana an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Im Juli 2014 hat sie ihre Bachelorstudium im Fach Violoncello abgeschlossen und studiert weiter seit Oktober 2014 als Masterstudentin Barock-Cello/Alte Musik bei Professor Jonathan Pesek.

 

                               

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